1. Adventssonntag 01.12.2019

Bericht vom " epheta "

Weihnachtsfeier am 01.12.19

Vorweihnachtsfeier und Ehrungen in Dortmund
Schon auf dem Weg zur Vorweihnachtsfeier stieg einem der Duft von Glühwein, gebrannten Mandeln und vielen anderen weihnachtlichen Leckereien in die Nase. Denn, der Saal, in dem am 1. Adventssonntag die Vorweihnachtsfeier des Kath. Gehörlosenvereins Dortmund stattfand, liegt direkt neben dem Weihnachtsmarkt mit dem größten Weihnachtsbaum der Welt. Der Advent, so sagte Pfr. Löckmann am Anfang der heiligen Messe, bereitet uns auf das Weihnachtsfest vor, gerade in seinen ersten zwei Wochen geht es aber in erster Linie um die Wiederkunft Christi am Ende der Zeiten. Wir warten darauf, dass die alte Welt vergeht und die neue Welt Gottes beginnt. In ihr gibt es keine Tränen mehr, keine Sünde, keine Krankheit und keinen Tod. Als Christen sollen wir Menschen sein, die diese neue Welt Gottes erwarten. Dafür braucht es Vorbilder, die uns motivieren, es ihnen gleich zu tun. In seiner Predigt setzte unser Gehörlosenseelsorger den Gedanken vom Anfang fort, indem er uns von Matthias Kaiser aus Kronach in Oberfranken erzählte, der ein Vorbild war. Er wurde am 29. November 1944 im Alter von 23 Jahren in Anklam/ MecklenburgVorpommern hingerichtet. Matthias Kaiser war ein Mensch, der die Abgründigkeit des Nationalsozialismus durchschaut hatte. Er war ein gläubiger Christ und machte daraus kein Geheimnis, auch nicht, als er in den Krieg ziehen musste. Zwischenzeitlich hatte er sich entschieden, Priester zu werden und deshalb die Freundschaft mit einer jungen Frau abgebrochen. Er war eingesetzt an der Ostfront im Baltikum und hatte als Leutnant Verantwortung für andere Soldaten. Als es im Raum Ostrow zu schweren Kämpfen mit der vorrückenden Sowjetarmee kam, nahm er – um seine Leute zu schonen – die Front zwei Kilometer zurück, wo der russische Angriff zum Stehen kam. In der Folge war er zwei Tage von seiner Einheit getrennt. Wegen beider „Verfehlungen“ wurde er vom Kriegsgericht in Anklam nach nur zehn Minuten Beratung zum Tod durch Erschießen verurteilt, obwohl der Staatsanwalt „nur“ fünf Jahre Zuchthaus beantragt hatte. Spielte da auch das aktive Christsein des jungen Mannes eine Rolle? Das war die Frage, die Pfr. Löckmann stellte. Als Matthias Kaiser auf den Richtplatz hinausgeführt wurde, betete er das Gebet, das der Priester vor der Heiligen Messe betet: „Unsre Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat.“ Dem anwesenden Pfarrer sagte er: „Es ist schwer, in jungen Jahren sein Leben hinzugeben. Ich kann es nur, weil mich der Heiland stärkt.“ Der Priester sagte ihm zu: „Christus ist die Auferstehung und das Leben. Und Sie werden leben!“ So starb Matthias Kaiser als Mensch, der die neue Welt Gottes erwartete und deshalb gestärkt in den Tod ging. Die Briefe, die er aus dem Gefängnis an die Eltern schrieb und sein Sterben geben davon Zeugnis. Heute ist Matthias aufgenommen in das Deutschen Martyrologium, einer Sammlung der Lebensgeschichte aller Märtyrer des 20. Jahrhunderts. Von dem Gedanken vom Leben und Tod des Matthias Kaiser getragen gingen wir rüber in den weihnachtlich geschmückten Pfarrsaal. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken begrüßte die 1.Vorsitzende Ingrid Szablenski alle Anwesenden. Ein besonderer Willkommensgruß galt unserem Gehörlosenseelsorger Pfr. Löckmann sowie unserer Diözesanobfrau Elke Fast. Das 1. Lichtlein, so unsere Vorsitzende, brennt auf dem Adventskranz, die Zeit der Besinnung und des Vorbereiten auf das bevorstehende Weihnachtsfest ist angebrochen. So wünschte sie allen Mitgliedern und Gästen, mit dem Gedanken nach mehr Frieden in unserer kleinen Gehörlosenwelt und darüber hinaus, ein gesegnetes und gnadenreiches sowie friedvolles Weihnachtsfest. Für die aktiven Vorstandsmitglieder und Küchenhilfen gab es noch Geschenke, aber auch die anderen Mitglieder wurden bedacht.
Unsere Diözesanobfrau Elke Fast ergriff das Wort und ehrte Rosemarie Ratzlaff für ihre 25jährige Mitgliedschaft und unsere 1. Vorsitzende Ingrid Szablenski für ihre 40jährige Mitgliedschaft im Kath. Gehörlosenverein Dortmund. Beiden überreichte sie ein Geldgeschenk und einen Blumenstrauß. Anschließend gebärdete sie ein par Worte an unsere 1. Vorsitzende Ingrid Szablenski und an Gabi Perse. Bei beiden bedankte sie sich mit einem weihnachtlichen Blumenstrauß für die große Unterstützung, der engen Verbundenheit und der Treue zu ihr als Diözesanobfrau. Gerade in der letzten Zeit hat sie es als Diözesanobfrau nicht einfach gehabt. Da waren immer wiederkehrende mutmachende Worte, die zahlreichen aktiven Hilfestellungen und die große Liebe die u. a. die beiden ihr entgegenbrachten, sehr aufbauend und hilfreich. Dies gilt natürlich auch für die anderen Vereinsvorsitzenden des Erzbistums Paderborn. Bei ihnen wird sich Elke Fast auch noch persönlich bedanken. Wir ließen den Nachmittag gemütlich ausklingen. Beim Abschied wünschten sich alle gegenseitig ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2020. Elke Stefanie Fast

Blumenriviera  (01.-11.06.2019)

Osterversammlung am 02.04.2017

 

Vorweihnachtsfeier des Kath. Gehörlosenvereins Dortmund

 Am 04.12.2016 trafen sich die Mitglieder mit einigen Gästen zu Vorweihnachtsfeier  im Saal der Propsteigemeinde Dortmund.

 Nach dem Kaffeetrinken begrüßte die 1. Vorsitzende Ingrid Szablenski alle anwesenden Mitglieder und Gäste ganz herzlich. Ein besonderer Willkommensgruß galt Diözesanobfrau Elke Fast und Edtih Stollmann, der 1. Vorsitzenden des Stadtverbandes.

 lke Fast ehrte Ingrid Szablenski im Auftrag des Verbandes der Katholischen Gehörlosen Deutschlands e.V. (VKGD e.V.) für ihre mehr als 20jährige Arbeit als 1. Vorsitzende mit der goldenen Ehrennadel. Ferner überreichte Diözesanobfrau Elke Fast ganz persönlich Ingrid Szablenski als Dankeschön für die langjährige gute Zusammenarbeit  einen Blumenstrauß!

 Für alle Mitglieder und einige Gäste gab es aus den Händen von der 1. Vorsitzenden ein Windlicht, selbstgebackene Plätzchen und ein kleines Geldgeschenk.

 Anschließend saß man noch gemütlich beisammen und verabschiedete sich später mit den besten Wünschen für ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2017 voneinander.

 

 

 

Jahreshauptversammlung mit Wahl in Dortmund

 Am Sonntag, dem 06.03.2016 trafen sich die Mitglieder des Kath. Gehörlosenverein „St. Josef“ Dortmund im Saal der Propsteigemeinde in Dortmund, um die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung mit Wahl durchzuführen.

 Um 11.30 Uhr konnte die noch amtierende 1. Vorsitzende Ingrid Szablenski die Mitglieder begrüßen. Alle, bis auf 1 Mitglied, waren ihrer Einladung gefolgt. Darüber freute sie sich sichtlich. Nach dem Jahresrückblick folgte der Kassenbericht von Rainer Quast, dem Kassierer des Stadtverbandes der Gehörlosenvereine Dortmund. Die beiden Kassenprüfer Sigrid Schmelter und Ingrid Ackert befanden die Vereinskasse für in Ordnung und eine Entlastung stand nichts mehr im Wege. Auch der Vorstand hat seine Arbeit in den letzten Jahren gut gemacht und konnte entlastet werden. Die Wahl des neuen Vorstandes für die nächsten 3 Jahre stand an. Die Wahlleitung übernahm Rainer Quast. Ingrid Szablenski wurde als 1. Vorsitzende einstimmig wiedergewählt und nahm die Wahl an. Sie erklärte im Vorfeld, dass sie trotz ihres hohen Alters sich fit genug fühle, den Verein zu leiten. Als stellv. Vorsitzende wurde unsere Diözesanobfrau Elke Fast gewählt. Sie nahm die Wahl ebenfalls an, betonte aber ausdrücklich, dass sie nicht regelmäßig zu den monatlichen Versammlungen kommen kann. Als Diözesanobfrau sieht sie es u. a. als ihre Aufgabe an, auch die anderen Kath. Gehörlosenvereine im Erzbistum Paderborn, die regelmäßig am gleichen Sonntag ihre Treffen haben, zu besuchen. Sie bat hierfür um Verständnis. Das Amt des Kassierers bleibt in den Händen von Rainer Quast. Als Beisitzer fungieren in den nächsten 3 Jahren Ursula Fast und Rosi Ratzlaff. Nach der Wahl überlegte man gemeinsam, wohin der nächste Vereinsausflug gehen soll. Zwei Ziele wurden vorgeschlagen. Eine mehrtägige Fahrt im Juni 2017 soll uns entweder zum Gardasee oder zum Lago Maggiore führen. Die Organisation übernimmt unsere neugewählte 2. Vorsitzende und Diözesanobfrau, in Zusammenarbeit mit dem Schütz-Reisedienst in Dortmund. Am Nachmittag fand die allmonatliche Versammlung statt, bei der Ingrid Szablenski auch einige Gäste der benachbarten Vereine begrüßen konnte. Man ließ den Tag in fröhlicher Runde ausklingen, und freut sich jetzt schon auf die Osterfeier, die am 03.04.2016 stattfinden wird.

 

 

 

Elke Stefanie Fast

Spargelfest

Spargelfest war gut besucht Es war das 1. Spargelfest, dass der Vorstand des Kath. Gehörlosenverein „St. Josef“ Dortmund organisierte und durchführte. Der gute Besuch sprach dabei für sich. Für Sonntag, dem 04.05.2014 lud der Vorstand des Kath. Gehörlosenvereins „St. Josef“ Dortmund zum 1. Spargelfest in der Vereinsgeschichte ein. Der Saal der Propsteigemeinde war dafür frühlingshaft geschmückt worden. Zuerst feierten wir zusammen mit unserem Diözesanpräses und Vereinsseelsorger Pfr. Brockmann aus Hamm die heilige Messe in der Kapelle der Propsteikirche. Anschließend gingen wir zum gemeinsamen Kaffeetrinken hinüber in den Saal der Gemeinde. Die 1. Vorsitzende Ingrid Szablenski konnte nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken eine Reihe von Gästen begrüßen. Ihr besonderer Willkommensgruß galt unserem Diözesanpräses Pfr. Wilhelm-Josef Brockmann und seiner Schwester Elisabeth, unserer Diözesanobfrau Elke Fast, so wie der 1. Vorsitzenden des Stadtverbandes der Gehörlosenvereine Dortmund Edith Stollmann. Daneben konnte Ingrid Szablenski noch weitere Vereinsvorsitzende recht herzlich begrüßen. Auch freute sich die Vorsitzende über den Besuch von Gästen, die u. a. aus Gelsenkirchen, Meschede, Iserlohn und natürlich aus dem Großraum Dortmund kamen. Nach ein paar Neuigkeiten und Informationen seitens der Vorsitzenden, gab es eine Tombola, wobei man entsprechend der Spargelzeit, Spargel, Wein und andere Leckereien gewinnen konnte. Es war ein rundum gelungener Nachmittag. Man saß noch gemütlich beisammen, und unterhielt sich über die Geschehnisse in der Welt. Am frühen Abend verabschiedeten sich alle herzlich voneinander, und freuen sich auf ein baldiges Wiedersehen bei einer der nächsten Zusammenkünfte, ob in Dortmund oder woanders wo. Elke Stefanie Fast Diözesanobfrau im Erzbistum Paderborn


von links nach rechts stehend Obfrau Elke Fast, 2. Vors. Ingrid Szablenski, Diözesanpräses Pfr. Brockmann. Sitzende das Ehepaar Rosemarie und Horst Ratzlaff

 

Kappenfest und Gratulation zur Rubinenhochzeit

 

 

 

Am Sonntag, dem 02.02.2014 trafen sich die Mitglieder des Kath. Gehörlosenvereins „St. Josef“ Dortmund und viele Gäste im Saal der Propsteigemeinde am Propsteihof in Dortmund, um gemeinsam die monatliche Versammlung abzuhalten und anschließend ein kleines Kappenfest zu feiern.

 

 

 

Zuvor feierten wir zusammen mit unserem Diözesanpräses Pfr. Wilhelm-Josef Brockmann in der Kapelle der Propsteikirche die heilige Messe. Dabei gebärdete unsere Diözesanobfrau Elke Fast die Lesung und dolmetschte danach die Predigt unseres Vereinsseelsorgers. Nach der Messe empfingen alle den Blasiussegen.

 

 

 

Am 3. Februar begeht die katholische Kirche traditionell das Fest des heiligen Blasius, der zu den "Vierzehn Nothelfern" gezählt wird. Der im Jahre 316 durch Enthauptung ums Leben gekommene Märtyrerbischof soll nach der Legende durch seinen Segen einem Kind geholfen haben, das an einer verschluckten Fischgräte zu ersticken drohte. So spenden die Priester den Gläubigen am Blasiustag oder auch nach den Messen an Mariä Lichtmess (2. Februar) über zwei gekreuzten brennenden Kerzen den Blasiussegen und beten - "Durch die Fürsprache des heiligen Bischofs und Märtyrers Blasius befreie und bewahre Dich der Herr von allem Übel des Halses und jedem anderen Übel."

 

 

 

Nach der heiligen Messe trafen wir uns im karnevalistisch geschmückten Saal der Propsteigemeinde. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken begrüßte die 1. Vorsitzende Ingrid Szablenski alle anwesenden Mitglieder und Gäste. Dabei galt ihr besonderer Willkommensgruß unserem Diözesanpräses Pfr. Brockmann so wie seiner Schwestern Elisabeth. Auch unsere Diözesanobfrau Elke Fast wurde auf das herzlichste begrüßt.  Weiter freute sich unsere Vorsitzende über den Besuch von Gästen aus den benachbarten Gehörlosenvereinen wie Finnentrop, Bochum, Lippstadt und natürlich aus dem Großraum Dortmund.

 

 

 

Am 17.01.2014 feierten unsere langjährigen Mitglieder Horst und Rosemarie Ratzlaff ihre Rubinenhochzeit. Ingrid Szablenski gratulierte beiden im Namen aller Mitglieder mit einem Geldgeschenk und einem Blumenstrauß zu diesem besonderen Ereignis. Beide freuten sich sichtlich darüber, und ein paar Freudentränen kullerten über Rosemaries Wangen.

 

 

 

Anschließend ging es zum lockeren Teil über. Die Vorsitzende hatte zum Kappenfest eingeladen. So wurden viele Späße gemacht und herzlichst darüber gelacht. Eine kleine Kappenprämierung rundete den gelungenen Nachmittag ab. Am Abend verabschiedeten  sich alle voneinander, und wünschten sich gegenseitig einen guten Heimweg. Bis zum Wiedersehen bei der nächsten Versammlung am 02. März 2014.

 

 

 

Elke Stefanie Fast

 

Diözesanobfrau im Erzbistum Paderborn

 

 

 

Druck in der nächsten Ausgabe der epheta: Tageswallfahrt des Erzbistums Paderborn nach Bochum-Stiepel Zum Gedenken an unseren ehemaligen Diözesanpräses Msgr. Hubert Lenz, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum 25. Mal jährt, organisierte Diözesanobfrau Elke Fast, in Zusammenarbeit mit Dechant Hubertus Böttcher aus Arnsberg, auch auf Wunsch einiger Vereinsvorsitzenden, für den 20.10.2012 eine Tageswallfahrt zum Ziesterzienserkloster Bochum-Stiepel. Nach dem Eintreffen der Gehörlosenseelsorger, Vereinsvorsitzenden und Mitgliedern aus den 8 Vereine im Kloster Stiepel, wurden wir vom Vorsteher des Ziesterzienserordens, während eines Stehkaffees, herzlich begrüßt. Einer der Mönche führte uns anschließend durch das Kloster, und erzählte uns einiges über die Geschichte und Entstehung des Ziesterzienserordens. Der Hauptsitz des Ordens ist in Heiligenkreuz/Österreich. Da man gerne ein Kloster in Deutschland haben wollte, wurde später das Kloster in Stiepel von den Ziesterziensern übernommen. Der Ordensbruder erzählte uns weiter, wie man Ziesterzienser werden kann. Angefangen von der Kandidatur, der Aufnahme, dem Noviziat bis hin zum Mönch werden. Auch über das Klosterleben selbst erfuhren wir, während eines Rundganges durch die „Klausur“, einiges. Als Klausur bezeichnet man den abgegrenzten, nur Ordensangehörigen vorbehaltenen Bereich, den das Ordensmitglied nur mit Erlaubnis seines Ordens verlassen darf. Dieser Teil eines Klosters darf normal von Außenstehenden nicht betreten werden. Doch mit Erlaubnis des Abtes dürfen im Kloster Stiepel Teilbereiche der Klausur gezeigt und angesehen werden. Der ein oder andere von uns war über den strengen Tagesablauf im Kloster und das so zurückgezogene Leben eines Mönchs doch sehr beeindruckt, wunderte sich aber auch ein wenig darüber, dass die Mönche das Klosterleben so ertragen und erdulden können. Nach der Führung, dem gemeinsamen Mittagessen und Kaffeetrinken, feierten wir in der Wallfahrtskirche „St. Marien“ („Maria vom guten Rat“), zusammen mit unserem jetzigen Diözesanpräses Pfr. Wilhelm-Josef Brockmann und den beiden Gehörlosenseelsorgern Dechant Hubertus Böttcher und Pfr. Jürgen Schmitt die heilige Messe. Dabei gedachten wir besonders unserem ehemaligen Diözesanpräses Msgr. Hubert Lenz, und beteten u. a. das Stiepeler Mariengebet. In einer „Autokolonne“ (Autos fahren hintereinander weg) fuhren wir nach der Wallfahrtsmesse zum Bochumer Hauptfriedhof Freigrafendamm, wo Msgr. Hubert Lenz vor 25 Jahren beigesetzt wurde. An seinem Grab legten wir eine große Blumenschale nieder. Jeder Vereinsvorsitzende bzw. stellv. Vorsitzende stellte ein Grablicht aufs Grab und las eine Fürbitte vor, aus der hervorging, was Prälat Lenz für und in dem Verein Gutes getan hat. In diesen Minuten dachten viele von uns an die Zeit zurück, wo Prälat Lenz noch unter uns weilte. Er war den Gehörlosen ein guter Seelsorger gewesen, der für alles und jeden ein offenes Ohr hatte. Auch als Religionslehrer in der Gehörlosenschule in Dortmund hat er einen guten Ruf gehabt, und war bei den Schülern und Schülerinnen sehr beliebt. Seiner werden wir immer gedenken, und ihn fest in unser aller Herzen behalten. Elke Stefanie Fast Diözesanobfrau

Zuletzt bearbeitet: 23.09.2020